Der Cabernet Franc zählt zu den klassischen und damit zu den ältesten roten Rebsorten und ist vor allem in Frankreich und Italien ein beliebter Verschnittwein. Er gehört neben Cabernet Sauvignon, Carménère, Malbec, Merlot, und Petit Verdot zu den sechs Rebsorten, die ausschließlich für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen und ist nachweislich seit Jahrhunderten im Bordeaux beheimatet. Wenn die Reifezeit auskömmlich war (in den großen Jahren) findet sich die würzige Rebsorte in den Cuvées des Château Mouton-Rothschild und Château Pétrus. Zu fast 60 % wird der Cabernet Franc für den Château Cheval Blanc verwendet und ist durch den geringen Tanningehalt früh trinkreif.
Der Cabernet Franc ist z. B. auch unter folgenden Namen bekannt: Petit Fer, Véron, Aceria, Baro, Véronais, Acheria, Trouchet Noir, Beron, Sable Rouge, Bidure, Petite Vidure, Bordo Magher, Petite Vigne Dure, Bouchet, Kaberne Frank (Jugoslawien), Breton, Grosse Vidure, Burdelas Tinto, Cabernet Aunis, Gamay de Ricenay, Cabernet bresciano, Mencía (Spanien), Méssanges Rouge, Cabernet Franco, Gros Bouchet, Cabernet Frank, Noir Dur, Carbonet, Petit Fer, Carbouet, Karmene, Couahort pro Parte, Gamput, Morenoa, Petite Vidure, Trouchet, Plant de l’Abbé Breton, Veron Bouchy, Plant des Sables, Rouge, Cabernet francese.
Anbaugebiete sind neben dem Weinbaugebiet Chinon an der Loire, Bourgueil, Saumur-Champigny und Bordeaux in Frankreich auch Italien, USA, Ungarn, Osteuropa, Chile und Neuseeland. Der aufrechte und sehr kräftige Wuchs dieser Rebsorte entgeht durch mittel-spätes austreiben den Frühjahrsfrösten. Er passt sich nahezu allen Böden an. Die kleinen Trauben mit kleinen Beeren reifen Mitte bis Ende Oktober. Der Wein trägt Erdbeer- und Brombeeraromen in sich und ist von einer intensiven und leuchtenden Farbe.
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